47. Konzertjahrgang - 2021

 
 
 

Sonntag, 4. Juli 2021, um 16.30 Uhr, Pfarrkirche St. Nikolaus Eupen:

ORGELKONZERT FABIENNE CRUTZEN

„Bewegte Tanzrhythmen und Orgelklänge"

  • Reihe Ostbelgischer Orgelsommer '21

 

Fabienne Crutzen absolvierte das Kgl. Konservatorium Lüttich mit einem Konzertdiplom in der Klavierklasse von Juliette Longrée-Poumay. Parallel dazu besuchte sie die Orgelklasse von Anne Froidebise, in der sie einen ersten Preis erlangen konnte. Sie vervollkommnete ihre Kenntnisse in internationalen Kursen mit Daniel Blumenthal (Klavier) und Jean Boyer (Orgel). Ihre Konzerttätigkeit führte sie bisher u.a. durch Belgien, Luxemburg, nach Portugal und Mexiko.

Fabienne Crutzen ist Preisträgerin der Wettbewerbe “Concours du Prix des Jeunes” (1. Preis, 1983), “Barreau et Culture” (1. Preis, 1985) und “Concours du Crédit Communal” (1985). Im Rahmen des “Reine Elisabeth”-Wettbewerbs für Gesang trat sie im Jahre 2000 als Klavierbegleiterin der belg. Finalistin Véronique Solhosse auf. Auf CD-Einspielungen ist sie in Klavierwerken von Villa-Lobos, in Opernarien mit der Sopranistin Véronique Solhosse, in Liedern mit dem Bariton Patrick Delcour und ausgewählten Originalwerken für Trompete und Orgel mit Antoine Acquisto zu hören. 

Sie ist Lehrbeauftragte an der Musikschule von Clervaux und wirkt als Klavierbegleiterin an der Hochschule für Musik in Namür. 

Auf dem Programm ihres Konzerts unter dem Titel "Tanzrhythmen und Orgelklänge" stehen Werke von Jan Pieterszoon Sweelinck, Amilcare Ponchielli, Jacques-Nicolas Lemmens, Gabriel Fauré, Julien Bret, Ramon Noble, Ernesto Nazareth, Guy Bovet und Louis James Alfred Lefébure-Wely.

 

 

Sonntag, 18. Juli um 16.30 Uhr, Pfarrkirche Elsenborn:

ORGELKONZERT HANS-GEORG REINERTZ

Musikalische Reise durch das Europa des 16. & 17. Jhdts“

(1. Teil)

  • Reihe Ostbelgischer Orgelsommer '21

 

Die musikalische Reise macht Halt in Stockholm, Amsterdam, Paris, London, Rom, Lüneburg und Madrid und endet in Brüssel. Abwechslungsreiche Werke von Andreas Düben, Jan Pieterszoon Sweelinck, Pierre Attaignant, Orlando Gibbons, Peter Philips, Girolamo Frescobaldi, Georg Böhm, Juan Cabanilles, Abraham van den Kerckhoven und Jean-François Dandrieu stehen auf dem Programm dieser Europareise.

Hans-Georg Reinertz, Gründer und künstlerischer Leiter der Konzertgesellschaft “Musica Viva Eupen”, ist als Organist in der ostbelgischen Orgellandschaft seit über vier Jahrzehnten zuhause. Nach über 30-jähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker an der St. Nikolauspfarrkirche in Eupen, leitete er von 2008 bis Juli 2018 die Musikakademie der DG.

 

 

 

Sonntag, 1. August um 16.30 Uhr, Pfarrkirche Amel:

ORGELKONZERT MARC STEFFENS

  • Reihe Ostbelgischer Orgelsommer '21

 

Marc Steffens ist Organist der St. Nikolaus Pfarrkirche in Eupen und Lehrer an der Musikakademie der deutschsprachigen Gemeinschaft. Er studierte Orgel zuerst bei Joëlle Sauvenière, später bei Anne Froidebise und Arnaud Van de Cauter in Lüttich, wo er einen Master spécialisé und einen Master didactique ablegte. Er schrieb Endarbeiten unter anderem über die Choralfantasie "Ich ruf zu dir" von Vincent Lübeck unter der Leitung von Bernard Foccroulle. Er begeistert sich für Orgelmusik jeder Art und versucht keine Gelegenheit zu verpassen, sein Instrument besser bekannt zu machen (Hip-Hop und Orgel, Winterträumerei, Musikmarathon, Offene Kirchen, Tage des Kulturerbes, Nuit des Coteaux de la Citadelle, Fête de l'Orgue in Lüttich, usw...). 

Marc Steffens moderiert jede Woche eine Radiosendung über Orgelmusik auf RCF-Liège (https://rcf.fr/culture/musique/touches-d-orgues) und ist Mitglied der Orgelkommission des Bistums Lüttich. 2017 erhielt er den Hubert-Schoonbroodt-Preis und ist seit 2021 Kurator der historischen Pereboom-Orgel (1893) der Chapelle des Filles de la Croix in Lüttich.

Auf seinem Programm stehen Werke von Peeter Cornet, Jean Adam Guilain, Matthias Van den Geyn, Gael Liardon, Michael Praetorius und Johann Sebastian Bach.

 

 

Sonntag, 22. August um 16.30 Uhr, Pfarrkirche St.Vith:

ORGELKONZERT STEPHAN SCHMITZ

  • Reihe Ostbelgischer Orgelsommer '21

 

Nach einem abgeschlossenen Grundschul- und Sonderschulstudium absolvierte Stephan Schmitz bei Carlo Hommel am Konservatorium von Esch/Alzette ein Diplôme Supérieur im Fach Orgel. Nebenbei machte er Zusatzausbildungen im Fach Jazzpiano und Improvisation bei Georges Lettelier und Ivan Paduart. Beruflich hat es den vielseitigen Musiker nach Clervaux (L) verschlagen, wo er einerseits an der kantonalen Musikschule EMCC als Lehrbeauftragter Keyboard, Pratique au clavier und Improvisation lehrt. Seit 2018 ist Stephan Schmitz auch Musiklehrer am Lycée Edward Steichen, wo er unter anderem die Fachschaft der Musikerziehung in der nationalen und der angegliederten internationalen Europaschule leitet. Neben seiner Tätigkeit als Musikpädagoge dirigiert er den Schulchor, einen Kammerchor, eine Popakademie und diverse Bands. Stephan Schmitz ist Organist an der Schumacherorgel der Pfarrkirche St.Vith.

Auf seinem Programm stehen neben zwei freien Improvisationen über den Jazzstandard "Autumn leaves" und über das Vituslied Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Jos Kinzé und César Franck (Choral Nr. 3 in a-moll).

 

 

 

Samstag, 11. September um 19.00 Uhr,

Protestantische Kirche, Rue Abbé Péters 42, Malmedy:

ORGELKONZERT HANS-GEORG REINERTZ

Musikalische Reise durch das Europa des 17. & 18. Jhdts“  (2. Teil)

  • Reihe Ostbelgischer Orgelsommer '21

 

Die zweite musikalische Orgelreise führt die Zuhörer diesmal mit Musik aus dem 17. und 18. Jhdt über Norddeutschland, Schweden, Dänemark, die spanischen Niederlande, Frankreich, Portugal, Mitteldeutschland, Österreich über Böhmen nach Polen.

Auf dem Programm stehen Werke von Heinrich Scheidemann, Martin Düben, Johann Rudolph Radeck, Abraham van den Kerckhoven, Thomas Babou, Guillaume-Gabriel Nivers, François D'Agincour, Bernado Pasquini, Johann Ludwig Krebs, Friedrich Christian Mohrheim, João de Sousa Carvalho, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Baptist Kucharcz und Jan Podbielski.

Die Orgel der protestantischen Kirche Malmedy ist das jüngste Instrument in der recht interessanten ostbelgischen Orgellandschaft. Ihr in heller Eiche gefertigtes Orgelgehäuse mit Rückpositiv und Hauptwerk ist norddeutschen Vorbildern nachempfunden. Von Luc Meurice entworfen, entsteht das Instrument in mehreren Bauphasen und präsentiert sich aktuell mit 11 Registern auf zwei Manualen und Pedal.

 

 

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